
Foto: Benjamin Sattlecker
Katharina Kohoff studiert derzeit im Masterstudiengang Gesang an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei Prof. Anja Paulus. Ihr Solorepertoire ist vielseitig: Im Rahmen von Kantate, Konzert und Liederabend zeigt die Sopranistin Werke von der Barockarie bis zum zeitgenössischen Lied. Am Theater Osnabrück führte sie die Kinderoper „Babbel“ auf, ein Einpersonenstück mit Rollen vom größenwahnsinnigen König bis zum grummeligen Ziegelstein. Für ihre künstlerischen Leistungen wurde sie mit dem Kemp-Förderpreis, dem Study-up Award sowie einem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. Zu ihren Impulsgeber*innen gehören Christian Oldenburg, Klaus-Florian Vogt und Wiebke Lehmkuhl.
Die Wurzeln ihres sängerischen Schaffens liegen in der Chormusik; insbesondere im Landesjugendchor Niedersachsen unter Jörg Straube. Darauf aufbauend musiziert sie mit großer Leidenschaft in professionellen Ensembles unter der Leitung renommierter Dirigent*innen wie Anne Kohler, Hans-Christoph Rademann, Frieder Bernius und Kent Nagano. Konzertreisen führten sie unter anderem nach Italien, Slowenien und Polen. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen wirkte sie mit dem Deutschen Jugendkammerchor an der CD-Produktion „Beethoven“ mit. Im Sommer 2023 errang sie mit dem Jungen Kammerchor Braunschweig, dessen Vorstandsmitglied sie ist, den ersten Preis beim Deutschen Chorwettbewerb in der Kategorie Kammerchöre. Das Lauschwerk Vokalensemble führte sie unter anderem in den Großen Saal der Elbphilharmonie und zuletzt auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper.
Neben ihrem solistischen wie chorischen Schaffen ist Katharina Kohoff auch in den verschiedenen Bereichen der Vokalpädagogik tätig. Den entsprechenden Bachelorabschluss erhielt sie an der Hochschule Osnabrück, nachdem sie an der Uni Osnabrück bereits ein Lehramtstudium in Anglistik und Schulmusik absolviert hatte. Sie blickt auf zwei Jahre Arbeit mit den Kinderchören der evangelischen Kirche Lengerich zurück und hat im Jahr 2024 den Bundesschulmusikchor stimmbildnerisch betreut. Momentan ist sie unter anderem als Stimmbildnerin für den Städtischen Musikverein Düsseldorf tätig.
In der Saison 2025/2026 ist die Sopranistin Akademistin bei der WDR Rundfunkchor Akademie.
Vincent Kepser begann sein Gesangsstudium an der ArtEZ Hochschule für die Künste in Zwolle bei Harry van Berne. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf fort, zunächst bei Juliane Banse und derzeit bei Ursula Hesse von den Steinen. Dort schloss er erfolgreich seinen Bachelor ab und befindet sich aktuell im zweiten Semester seines Masterstudiums.
Seine umfassende Ausbildung, zu der auch Klavier-, Cello- und Hornunterricht zählten, bildet ein solides Fundament für seine musikalische Vielfältigkeit.
Vincent engagiert sich aktiv in der Chorszene. Seit Kurzem ist er Akademist im WDR Rundfunkchor.
Er war Mitglied des Chorus Musicus Köln unter der Leitung von Christoph Spering und Teil renommierter Ensembles wie dem Landesjugendchor NRW, dem Jungen Chor NRW sowie dem Bundesjugendchor.
Als Preisträger verschiedener Wettbewerbe wurde Vincent u. a. beim Lions Musikpreis in Düsseldorf ausgezeichnet. Mit seinem Gesangsquartett errang er den zweiten Preis beim Euregio Vokalisten Concours.
Meisterkurse führten ihn unter anderem nach Salzburg zu Christoph Strehl.
Neben seinem Studium ist Vincent Kepser regelmäßig als Solist in Konzerten zu erleben und überzeugt mit einem breit gefächerten Repertoire im Bereich Oratorium und Konzertgesang.
Die Mezzosopranistin Silja Bothe wurde 1998 in Hannover geboren. Erste musikalische Impulse erhielt sie bereits in jungen Jahren im Kinder- und Jugendchor Quilisma, wo sie mehrfach als Solistin auftrat. 2015 debütierte sie als Second Witch in Purcell‘s Oper „Dido and Aeneas“ am Theater an der Blinke Leer unter der musikalischen Leitung von Keno Weber.
2024 schloss sie ihr Bachelorstudium im klassischen Gesang und Gesangspädagogik mit Bestnote ab und setzt derzeit ihr Studium im Master Musiktheater in der Klasse von Ingeborg Greiner an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort.
Wichtige Impulse erhielt die Mezzosopranistin bei zahlreichen Hochschulproduktionen wie der Literaturoper, in denen sie sowohl solistisch als auch im Ensemble auftrat. So verkörperte sie in der Kammeroper „AMOK“ von Marc Vogler die Rolle der Edith und in „Das Erdbeben in Chili“ von Henric Albrecht die Rolle der Äbtissin.
Parallel zu ihrem Studium hat die Mezzosopranistin bereits in vielfachen Konzerten als Solistin und Ensemblesängerin mitgewirkt- unter anderem in der Philharmonie Köln und der Philharmonie Essen. Sie arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Prof. Peter Dijkstra und Timothy Henty zusammen.
Zudem ist sie Gründerin und Mezzosopranistin des Ensembles Sentempa, das innovative klassische Konzertprogramme entwickelt und aufführt.
Ein besonderes Interesse gilt dem Liedgesang. Im Rahmen der Liedakademie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln konnte sie hier wertvolle Impulse bei Prof. Ulrich Eisenlohr und Prof. Anh Trung Sam sammeln.
Ergänzend zu ihrem Studium nimmt die Mezzosopranisan regelmäßig an Meisterkursen teil- so unter anderem bei Prof. Daniela Sindram und Joachim Tschiedel, Prof. Anne Le Bozec, Ingeborg Danz und Tobias Krampen, sowie Voces 8.
In den Spielzeiten 23/24 und 24/25 war sie im Rahmen der Opernchorakademie Mitglied des Opernchores der Oper Köln in der Stimmgruppe Alt 1 und konnte in dieser Zeit ihre Fähigkeiten als Chorsängerin ausbauen.
Für die Saison 25/26 ist sie Akademistin des WDR Rundfunkchores.
Der Bariton Daeyeon Won setzt derzeit seine künstlerische Ausbildung im Konzertexamen Barockgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort, nachdem er dort bereits den Master Barockgesang bei Prof. Kai Wessel abgeschlossen hat. Seine Leidenschaft gilt der Alten Musik und der Wiederentdeckung seltener barocker Werke für Bariton- und Bassstimme. Im September 2025 nahm er am Internationalen Forum Alte Musik: Vorarlberg Meisterkurs in Feldkirch (Österreich) unter der Leitung von Prof. Kai Wessel teil, wo er seine Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis und Ensemblegesang weiter vertiefte. Ein weiteres prägendes Erlebnis war seine Mitwirkung im Projekt Café Müller des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch mit dem barocken Schönberg Ensemble in La Ribaute (Barjac, Frankreich).
Auch auf der Opernbühne überzeugt er mit sängerischer und darstellerischer Ausdruckskraft: 2024 sang er unter der Regie von Elena Tzavara und der musikalischen Leitung von Prof. Timo Handschuh die Rolle des Buff in Mozarts Der Schauspieldirektor am Theater Aachen. Im September 2025 übernahm er die Partie des Beltramme in La Partenope von Luigi Mancia unter der Leitung von Prof. Kai Wessel im Funkhaus WDR Köln. Seit demselben Jahr ist er Akademist der Chorakademie des WDR Rundfunkchores, wo er seine Ensemblearbeit auf höchstem Niveau fortsetzt und seine Leidenschaft für Alte Musik mit moderner Ausdruckskraft verbindet.