Auf Wiedersehen Xiao Zhang

Xiao Zhang verlässt die Chorakademie. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und haben ihm schnell noch ein paar Fragen gestellt.

Xiao, hat sich deine Ein­stel­lung zum Chorge­sang als Beruf während dein­er Zeit in der Chorakademie verän­dert?

Ja, sehr.  Durch meine Zeit bei der Chorakademie habe ich gemerkt, dass professionelle*r Chorsänger*in ein toller Beruf sein kann. Vor der Chorakademie hat­te ich nur wenig Erfahrung als Chorsänger. Ich habe viel gel­ernt und es genossen, mit dem WDR Rund­funk­chor wun­der­schöne, vielfältige Musik aufzuführen.

Wie groß ist für dich der Unter­schied zwis­chen Solo- und Chorge­sang?

Da ist ein Unter­schied, der ist aber nicht sehr groß. Solo­ge­sang fühlt sich für mich so an wie Schreiben mit einem dün­nen Füllfeder­hal­ter, Chorge­sang dage­gen wie Malen mit einem bre­it­en Borsten­pin­sel.

Was waren deine ein­drück­lich­sten Momente in dein­er Zeit in der Chorakademie?

Das Konz­ert in mein­er Heimat­stadt, als und ich mit dem WDR Rund­funk­chor und dem WDR Sin­fonieorch­ester vor meinen Eltern und mein­er Musik­lehrerin im Gym­na­si­um gesun­gen habe.

Was war deine größte Her­aus­forderung während dein­er Zeit in der Chorakademie?

Die vie­len Chorstellen aus ver­schiede­nen Epochen die man in unter­schiedlichen Sprachen in sehr kurz­er Zeit ler­nen muss, damit habe ich mich schw­er­ge­tan.

Wo siehst du Verbesserungsmöglichkeit­en für die Chorakademie?

Es wäre schön, wenn wir noch mehr auf Tourneen gehen kön­nten.

Was ste­ht als näch­stes auf dem Plan?

Momen­tan konzen­triere ich mich auf meinen Stu­di­en­ab­schluss. Danach würde ich gerne wieder mit dem WDR Rund­funk­chor sin­gen.

Das Inter­view führte Sophie Emi­lie Beha